Der Schweichinger Hof 1999
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Schweichinger Hof

Der Schweichinger Hof im Überblick

Nachdem der Familienbetrieb, welcher bereits in der 3. Generation bewirtschaftet wird, im Jahre 1987 an Werner und Marliese Nonnenmann übergeben wurde, entschlossen sich die beiden nach gut drei Jahren zu einer Umstellung der Tierhaltung. Werner und Marliese gaben die kleinbäuerliche Milchviehhaltung auf und der damals noch in der Bahnhofstraße in Althengstett ansässige Hof wurde auf die Pensionspferdehaltung umgestellt. Schon bald entstand die Idee eines neuen, modernen und auf die Pferdehaltung ausgerichteten Betriebs außerhalb der Ortschaftsgrenzen. Nach langem Prozess bis zur Genehmigung des Vorhabens konnte letztlich im September 1998 mit dem Bau des „SCHWEICHINGER HOFES“ begonnen werden.

Im ersten Bauabschnitt wurden der Pferdestall, die Bergehalle für Futtermittel, der große Laufstall, die Maschinenhalle, der Reitplatz und das Backhaus errichtet.

Das Wohnhaus kam im Jahre 2002 hinzu.

Grünland und Weiden

In den darauffolgenden Jahren wurde die Pensionspferdehaltung stetig ausgebaut und auf die aktuellsten Anforderungen angepasst.

Das Angebot an Gruppenhaltung in den Laufställen wurde ausgebaut, die Weideflächen mit direkter Hofanbindung auf gut 10 Hektar ausgeweitet, ein Longierzirkel und eine Reithalle kamen hinzu und für die kalte Jahreshälfte wurde ein gut 600m² großer Winterpaddock geschaffen.

Die Betreuung der heute knapp 40 Pferde beinhaltet die tägliche Pflege der Boxen inklusive Einstreu, die Versorgung der Tiere mit Heu und Kraftfutter (Hafer), der tägliche Auslauf auf den Weiden bzw. in den Wintermonaten auf dem Paddock sowie das Angebot von Reithalle, Reitplatz und Longierzirkel.

Laufstall
Werner Nonnenmann auf der Kutsche
Kaltblüter
Fohlen

Neben den Pensionspferden spielen die eigene Aufzucht sowie die früher im Wald und auf den Feldern als Arbeitspferde genutzten Kaltblüter eine wichtige Rolle. Bei der Aufzucht werden die Fohlen der eigenen Stuten auf die der Zucht entsprechenden Fähigkeiten ausgebildet. So werden die Warmblutfohlen meist als Spring- und Dressurpferde und die Nachkömmlinge der Kaltblüter, oft als Kreuzungen mit Vollbluthengsten, als Fahrpferde an der Kutsche und als Freizeitreitpferd ausgebildet.

Werner Nonnenmann auf der Kutsche

Um die Versorgung der Tiere mit Futtermitteln und Einstreu sicherzustellen, werden rund 50 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche bewirtschaftet. Die gut 40 Hektar Grünland teilen sich in 10 Hektar Weideflächen mit Hofanbindung und 30 Hektar, zumeist artenreiches Dauergrünland, für die Heuproduktion auf. Mit den vorhandenen Grünlandflächen kann der eigene Bedarf gedeckt werden. Die Artenvielfalt sowie die eigene Verantwortung für die Futterproduktion garantieren ein schmackhaftes, gesundes und hochwertiges Heu. Die knapp 10 Hektar Ackerflächen tragen mit dem Stroh und dem Hafer, der als Kraftfutter genutzt wird, ebenfalls einen wesentlichen Beitrag an der hofeigenen Versorgung.

Ein weiteres Standbein des Betriebes stellt die
Selbstvermarktung im hofeigenen Backhaus dar.

Die Weichen für die Übergabe an die nächsten Generationen sind gestellt und die Zukunft des Betriebes ist auch in den nächsten Jahrzehnten gesichert.

Kommen Sie vorbei und machen Sie von unseren Angeboten Gebrauch!

Grünland